Schießen und ADHS

 

Sportschiessen als Therapie gegen ADHS

Viele glauben, dass Schießen kein Sport sei. Falsch! Auch wenn diese Sportart
wenig mit aktiven Bewegungen zu tun hat, so etabliert sich der Schießsport
immer mehr.
Speziell das Sportschiessen fördert die koordinativen Fähigkeiten und verbessert
die Konzentrationsausdauer. Koordinative Fähigkeiten lernen Kinder am besten
im Alter von acht bis zwölf Jahren. Auch ADHS-Kinder
(AufmerksamkeitsDefizit/HyperaktivitätsSyndrom) profitieren davon, wenn
man bei der Unterrichtung liebevoll aber dennoch konsequent bleibt.
Sportschiessen stärkt nicht nur den Körper, sondern auch die Seele.
Durch den Wechsel zwischen Spannung und Entspannung wird
Konzentrationsfähigkeit und Zielstrebigkeit gefördert. Der Umgang mit der
Waffe erfordert klare Strukturen und Regeln und fördert das Wechselspiel
zwischen Festhalten und Loslassen. Heutzutage, wo alles nur noch von Stress
geprägt ist, bietet uns das Sportschiessen einen sehr guten Ausgleich.
Konzentrationsfähigkeit Ausdauer und Selbstdisziplin sind zu lernen.
Beim Sportschiessen liegt der Schwerpunkt auf dem Finden der inneren Ruhe,
dem richtigen Atmen und der Fähigkeit des Loslassens/Abdrücken. Es wird mit
hoher Konzentration und gleichzeitiger innerer Gelassenheit unsere Kraft auf
das Ziel gelenkt.
Diese Art der Therapie eignet sich hervorragend für die Bereiche Konzentration und Lernschwächen, Angststörungen und ADHS.

(Auszug aus dem Flyer der Schützengilde Rorup)

Mit freundlicher Genehmigung der Schützengilde Rorup!

Schützengilde_Rorup